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Titelcover der aktuelle Ausgabe 6/2017 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Schriftleitung
Unsere Autoren
»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 6/2017 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Thomas Luksch

Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Verkündigung,

einen fremden Text mir zueigen zu machen, ist eine großartige Übung. Ich lasse mich über den Horizont der eigenen Bilder, Gedanken und Assoziationen hinausführen und beginne, mit anderen Augen die Welt zu sehen. Ich entdecke Neues, finde Vertrautes, bin begierig weiterzulesen, zögere vielleicht oder sperre mich, gewöhne mich, oder breche auch ab, oder finde mich ganz und gar wieder. Ein kleines Abenteuer auf jeden Fall. Ich nehme Anstöße auf und spinne sie weiter und finde so das Meine, reicher als zuvor.

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Leseprobe 1
32. Sonntag im Jahreskreis
Melitta Müller-Hansen
I. Lasst euch nicht vom Tod erschrecken (1 Thess 4,13–18)

Das Leben, zerbrechlich wie Porzellan

Sie steht im Flur auf der Intensivstation eines Krankenhauses und schaut zum Fenster hinaus. Alles ist unwirklich. Gedanken rasen, das Herz versucht mitzukommen. Und die Zeit geht so zäh dahin, als ob die Zeiger an der Uhr festkleben. Hinter der schweren Tür liegt ihre Mutter an der Lungenmaschine. Gehirnblutung, Notoperation. Ausgang ungewiss. Alles in ihr stemmt sich dagegen! Alles in ihr hofft und bettelt: Hauptsache Mutter überlebt. Irgendwann darf sie durch die schwere Tür in den Aufwachraum ans Krankenbett. Schläuche, Maschinenlärm, ein in Verbandszeug verhüllter Kopf. Ihre Hand berührt den warmen Körper der Mutter und fühlt den ersten Trost. Schon an diesem ersten Tag wird ihr durch den Kopf schießen: Ich habe nichts versäumt, alles, was gesagt werden sollte zwischen uns, ist gesagt worden. Aber stimmt das? Oder will ihr Herz Beschwichtigung, weil es jetzt nicht noch mehr Angst und Verzweiflung erträgt? Die Trauer kommt in Wellen. Wir haben nie einen Urlaub zu zweit gehabt. Und wer kann schon sagen, er sei keine Liebe schuldig geblieben? Und als nach einer Woche klar ist, die Mutter hat überlebt, wird aber nicht sprechen und nicht laufen können, da kommt die Wut. Eine bis dahin nicht gekannte Wut …
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Leseprobe 2
Siegfried Kleymann

Kasualien – ökumenisch gefeiert


Einfallsreichtum ist eine große Gottesgabe. Wenn uns Menschen im Bemühen um eine glaubwürdige Verkündigung etwas einfällt, kann das für alle Beteiligten überraschende Perspektiven öffnen: Festgefahrene Muster werden aufgebrochen, alte Kampfschauplätze verwaisen plötzlich, Neues kommt zum Vorschein. Oftmals wird dieser Einfallsreichtum durch Lebenssituationen provoziert, in denen die Beteiligten mit dem Def izit des Bisherigen konfrontiert werden und nach unkonventionellen Lösungen suchen müssen und dürfen. Ob das Zusammenwirken von katholischen und evangelischen Gemeinden durch einen solchen kreativen Einfallsreichtum geprägt sein kann? Ob sich ein solcher ökumenischer Einfallsreichtum in besonderer Weise bei der Gestaltung der Kasualien zeigen kann?
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