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Titelcover der aktuelle Ausgabe 3/2017 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Schriftleitung
Unsere Autoren
»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 3/2017 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Martin Rohner


Glaubensmomente: So heißt eine kürzlich erschienene Anthologie von Hanns-Josef Ortheil (München: btb 2016). In ihr sammelt und kommentiert der Schriftsteller Passagen aus seinen autobiographisch geprägten literarischen Werken, die ebenso eindrücklich wie unprätentiös Erfahrungen mit der Welt von Kirche und Religion widerspiegeln. Sie haben das Leben des Verfassers offenkundig von Kindheit an untergründig, aber nachhaltig beeinflusst. In ihrer Schilderung wird deutlich, wie sehr es beim Glauben um situativ geprägte, oft flüchtig-fragile Momente geht. Zugänglich werden diese nicht primär durch distanzierte rationale Überlegung; sie sind eingebettet in leibhaftiges Erleben: In Ortheils Skizzen wird immer wieder die Atmosphäre von Orten und Begegnungen, Ritualen und Bildern spürbar. Vieles wird man aus der eigenen Lebenserfahrung ähnlich kennen: etwa die eigentümliche Stimmung bestimmter Kirchenräume, die nicht nur durch ihre Architektur geprägt wird, sondern etwa auch durch die in ihnen wahrgenommenen Klänge, Düfte, Tageszeiten. Solche Glaubensmomente sind untrennbar von der eigenen Lebensgeschichte, und sie werden uns oft erst aus der Rückschau bewusst. Sie bauen mit an einem Lebensfundament, das, um tragfähig zu bleiben, auch des Wandels bedarf und der kritischen Anfrage ausgesetzt bleibt. Ortheil ermutigt die Leser und Leserinnen seines Bändchens, »nach ebensolchen Momenten in ihrem eigenen Leben zu fragen«.

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Leseprobe 1
Christi Himmelfahrt
Christian Baur
II. Gott – ein allein erziehender Vater? - Eine ›emanzipierte‹ Männerpredigt zu Christi Himmelfahrt (Apg 1,1–11)

Männer – Frauen
9. Klasse Mittelschule. Das Thema Männer-Frauen-Partnerschaft steht auf dem Lehrplan. Wir haben die Religionsklasse aufgeteilt: die Mädchen sind bei meiner Kollegin, die Jungen arbeiten mit mir. Zum Einstieg lesen wir einen Text: Nur für Jungs – Nur für Mädchen. Vielleicht kennen Sie das noch als Rubrik der ehemaligen Jugendbeilage der Süddeutschen Zeitung. Ich habe sie auch als Erwachsener immer noch gerne gelesen – vor allem wegen der legendären Doppelseite Nur für Jungs – Nur für Mädchen in der Heftmitte. Es ging dabei um in Geschlechterfragen so entscheidende Dinge wie Paarungsverhalten oder Friseurbesuche, Einkäufe im Supermarkt oder den besten Freund beziehungsweise die beste Freundin. Und zwar jeweils aus Männer- und aus Frauenperspektive. Einen solchen Text, bei dem es um vermeintlich ›männliches‹ und ›weibliches‹ Kaufverhalten ging, hatten wir noch keine fünf Zeilen weit gelesen, als sich Benni aus der letzten Reihe schon mit der entscheidenden Frage meldete: »Stimmt das denn überhaupt? Ich habe auch sechs Paar Schuhe – und ich bin ganz sicher kein Mädchen. Das sind doch alles nur Klischees!«
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Leseprobe 2
Familien, Kinder, Jugendliche
Theresia Reischl

Ich sehe was, was du nicht siehst – und du hast es in der Hand - Zweiter Sonntag der Osterzeit (Joh 20,19–31)


Vorbemerkung
Die hier angeführte Katechese kann sowohl für einen Familiengottesdienst zum Weißen Sonntag als auch für eine Erstkommunion verwendet werden.

Statio
»Ich sehe was, was Du nicht siehst« – ihr kennt wahrscheinlich dieses Spiel. Eine oder einer überlegt sich einen Gegenstand und umschreibt ihn: die Farbe, die Form, wozu man ihn braucht … Der oder die andere muss raten, was gemeint ist.

Ob die Jünger Jesu dieses Spiel gekannt oder gar gespielt haben, wissen wir nicht, davon steht nichts in der Bibel. Aber um etwas, das wir nicht sehen, aber das doch da ist und das wir sogar in Händen halten, geht es im heutigen Gottesdienst.
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