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Titelcover der aktuelle Ausgabe 4/2020 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Schriftleitung
Unsere Autoren
»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 4/2020 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Theresia Reischl


Liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß nicht, wie die Lage sein wird, wenn Sie diese Zeilen lesen, aber während ich schreibe, scheint die Sonne, Kinder spielen, Gärten werden aus dem Winterschlaf geholt, Menschen lachen und genießen Kaffee auf den Balkonen und Terrassen – gleichzeitig sollen wir soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren, möglichst uns fernhalten von Menschenansammlungen, keine Gottesdienste feiern. Es ist April 2020, und unser Land erstarrt: Coronakrise. Alles ist verlangsamt, quasi wie in Zeitlupe, surreal.

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Leseprobe 1
14. Sonntag im Jahreskreis
Martina Eschenweck
II. Entlastung durch Belastung. Oder: Vom brauchbaren Joch (Mt 11,25–30)

Den Akku aufladen
Vermutlich kennen Sie diese Wahrnehmung bei sich: Die Kraft lässt nach, die Energie schwindet, alles Mögliche zehrt an einem. Der Akku ist in Gefahr, leer zu laufen. Wir haben ziemlich selbstverständlich diesen technischen Begriff auf uns Menschen übertragen. So als seien wir Geräte, die nur an die Steckdose angeschlossen werden müssten, um wieder zu Kräften zu kommen und dann wieder zuverlässig jederzeit zur Verfügung zu stehen.
Aber wir Menschen sind eben keine Maschinen und können nicht rund um die Uhr laufen. Wir brauchen immer wieder Phasen, in denen wir aufatmen können.

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Leseprobe 2

17. Sonntag im Jahreskreis

Martin Rohner

III. Lesepredigt: Gewagte Weisheit, hörendes Herz (1 Kön 3,5.7–12)


»Wage es, weise zu sein!«: Diese Aufforderung – lateinisch: »sapere aude!« – hat der große Philosoph Immanuel Kant als »Wahlspruch der Aufklärung« bezeichnet: »Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!«, so übersetzte Kant diesen Appell, Weisheit zu wagen. Kant ging es um das Wagnis der Mündigkeit – darum, das Selberdenken zu lernen und sich in der Gesellschaft am, wie er es nannte: »öffentlichen Gebrauch der Vernunft« zu beteiligen. Dass solche Weisheit durchaus gewagt ist, das lässt sich auch mehr als zweihundert Jahre nach Kant erfahren, etwa inmitten politischer – oder auch: kirchenpolitischer – Auseinandersetzungen um angemessene Reaktionen auf aktuelle Herausforderungen; oder im Blick auf schwierige Entscheidungen, vor denen man auf dem eigenen Lebensweg steht. Das Wagnis der Weisheit, Mündigkeit und Vernunft – es kann dann freilich auch wie eine Überforderung wirken angesichts übermächtig scheinender Hindernisse. Die Versuchung zu resignieren, sich zurückzuziehen, auf eigenes Engagement zu verzichten – auch dafür lassen sich in Gesellschaft, Kirche und eigener Lebensgeschichte Beispiele finden. Wie sehr scheint doch der Mangel an Weisheit oft frustrierenderweise die Oberhand zu gewinnen!

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