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»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 4/2021 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Martin Rohner


Liebe Leserinnen und Leser,

in seinem unlängst erschienenen Prosaband Ins Innere hinaus notiert der Dichter und Theologe Christian Lehnert eine bemerkenswerte Aussage: »Die größte Gabe der Kirche ist …, daß man in ihr gemeinsam schweigen kann. In der Stille wird das Wort, der Logos wieder beglaubigt.« (Christian Lehnert, Ins Innere hinaus. Von den Engeln und Mächten, Berlin 2020, S. 180.) Ja, wie nötig hätten wir es gerade in den gegenwärtigen Krisen und Konflikten, dass »das Wort, der Logos wieder beglaubigt« wird; wie oft wird ein glaubwürdiges Zeugnis der Frohbotschaft vermisst! Solche Beglaubigung des Wortes eröffnet Sinn, indem es in Beziehung bringt zum guten Grund des Lebens. – Aber ob Stille, gar gemeinsames Schweigen, von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und von mir als »größte Gabe der Kirche« empfunden wird? Sind es nicht eher viele und oft auch belastende, ja ärgerliche »Wortwechsel«, die unsere zwiespältigen Kirchenerfahrungen prägen? – Andererseits erinnere ich mich dann doch an Momente, in denen etwa ganz konkrete Kirchenräume mit ihrer Stille Eindruck auf mich machen, mir, gerade in aller Sprachlosigkeit, Augenblicke der Sammlung und Besinnung ermöglichen. Vielleicht ist das der Anfang jener Stille, in der für meinen Glauben und für unseren Dienst am Wort der Logos wieder »beglaubigt« wird?

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Leseprobe 1
17. Sonntag im Jahreskreis
Heribert Arens

I. Die alltägliche Brotvermehrung (Joh 6,1–15)


Brotvermehrung – ein Wunder
In diesen Wochen wird auf vielen Feldern das Getreide geerntet. Die Landwirte, die Müller, die Bäcker und alle, die gern Brot essen, hoffen auf eine gute Ernte. Seit der Aussaat ist ein kleiner Keim aus dem unscheinbaren Korn gewachsen, ist zu einem Halm hochgeschossen, auf dem Halm hat sich eine Ähre mit Körnern entwickelt – die sind jetzt reif, werden geerntet, und beim Dreschen wird die Spreu vom Weizen geschieden. Das eine kleine Korn hat sich vermehrt: 50fach, 60fach, 100fach: wahrhaftig ein Wunder!


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Leseprobe 2

Das Thema: Mitten im Alltag

Theo Paul

Meine Helden: Vorbilder des Glaubens für den Alltag (I)


Franz Jägerstätter
»Der Gläubige ist grundsätzlich ein ›Erinnerungsmensch‹«, so stellt Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium fest (EG 13). Ich möchte gerne an den Märtyrer und einfachen Landwirt und Familienvater Franz Jägerstätter erinnern, der für mich ein beeindruckendes Vorbild des Glaubens in den konkreten Herausforderungen einer Lebenssituation ist. Die Kirche gedenkt am 21. Mai dieses Propheten, der mit seinem Weitblick und Durchblick für uns Vorbild der Gewissenstreue und Anwalt der Gewaltlosigkeit sein kann. Am 26. Oktober 2007 wurde er seliggesprochen. – Ich habe den Hof der Familie Jägerstätter in St. Radegund in Oberösterreich (Diözese Linz) selbst einmal besucht. Damals lebte seine Frau Franziska noch. Ich konnte mit ihr sprechen. Ihr Lebens- und Glaubenszeugnis ist für mich ein kostbarer Schatz in meinem Gedächtnis. Der Weg von Franz Jägerstätter ist ohne seine Frau Franziska nicht zu verstehen.

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