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»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 5/2021 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Peter Seul

Im vorliegenden Heft habe ich mich selber für einen Beitrag für den 26. Sonntag eingeteilt, ohne zu wissen, was an diesem Tag als Evangelium »dran« ist. Da liest man dann die eindrückliche Warnung Jesu: Wer einen dieser Kleinen, also wer Jungen und Mädchen Böses antut, wer sie mit Gewalt und mit sexuellen Übergriffen verletzt, dem sollte man besser einen Mühlstein um den Hals tun und ihn im tiefen Meer versenken.

Was Kindern und Jugendlichen angetan wurde, und zwar von Männern der Kirche, denen sie vertraut und bei denen sie Geborgenheit gesucht haben: das ist unerträglich schwer zu ertragen. Das verdunkelt die Frohe Botschaft, die die Kirche eigentlich verkündigen möchte. Denn wer glaubt einer Kirche, dass sie eine heilsame Botschaft hat, wenn in ihrem Raum so viel Unheil geschieht? Wer hört noch auf Männer der Kirche, die über moralische Fragen lehren wollen, wenn so viele von ihnen unmoralisch gehandelt haben? Da wurden Akten vernichtet, Pfarrer plötzlich versetzt, die Taten verborgen, um den Ruf der Kirche zu schützen.

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Leseprobe 1
25. Sonntag im Jahreskreis
Dieter Emeis

I. Belehrung über »groß« und »klein« (Mk 9,30–37)


Die Würde des Kleinen
Personen des öffentlichen Lebens lassen sich bei ihren Pressefotos gerne zusammen mit Kindern abbilden. Sie hoffen, von der Sympathie, die Kinder wecken, etwas auf sich ziehen zu können. Jesus ruft in unserem Evangelium ein Kind mit anderer Absicht zu sich. Er will den Aposteln mit Hilfe des Kindes eine Lehre erteilen. Er hatte versucht, sie auf seinen Leidensweg vorzubereiten. Sie aber hatten dafür kein Verständnis, sondern hatten auf dem Weg darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei. Das hatten sie bei der Frage Jesu nach ihrem Gespräch verschwiegen. Jesus hatte es aber wohl doch irgendwie mitbekommen. Nun rief er ein Kind zu sich. Kinder standen in der Rangliste öffentlichen Ansehens damals ganz unten. Sie galten sozusagen nichts. Sie mussten durch ihr Heranwachsen, durch ihre Entfaltung, durch ihre Leistungen erst etwas werden, dem Achtung gebührte. So ein Kind von ganz unten nahm Jesus, schaute seine Apostel an und sagte: »Wer ein solches Kind aufnimmt, nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich zu euch gesandt hat.« So ist das also mit der Rangfolge im Blick Jesu. Das kleine Kind bekommt Anteil an der Würde Jesu. Es gehört in die Hausgemeinschaft mit dem lebendigen Gott. Jesus reagiert damit auf die Frage der Apostel, wer von ihnen der Größte sei. Groß gelten bei Jesus die, die in einem unbedeutenden Kind ihn und in ihm den lebendigen Gott aufnehmen. Daran hatten die Apostel noch nicht gedacht in den Gesprächen um ihre Rangordnung. Sie konnten daran noch gar nicht denken. Um das zu können, mussten sie noch viel lernen. Dabei wollte Jesus ihnen helfen.

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Leseprobe 2

Zu guter Letzt

Thomas Luksch

Wort zum Abschied


Letzte Worte haben ihre eigene Aufgabe und ihr eigenes Gewicht. So wie die Statio im Gottesdienst ankommen lässt, eine Verbindung herstellt im Zueinander der Teilnehmenden und einstimmt auf die beginnende Feier, so haben auch die freien Worte, die den Segen und die Sendung begleiten, eine kommunikative und eine inhaltliche Seite. Nur keine zweite Predigt an dieser Stelle! Meist reicht ein Satz, der einen Aspekt aus dem Gottesdienst aufgreift und für das Danach öffnet. Die Liturgie hat uns schon an den Punkt geführt, wo wir wissen, dass wir gleich hinausgehen und das Geschenkte mitnehmen in die Begegnungen, die Vorhaben und Aufgaben, die auf uns warten. Ist es Sammlung, das Bei-sich-und-bei-Gott-sein, ist es ein Trost, ist es Lebensfreude, die Verbindung mit dem Quell des Lebens, ist es Kraft, eine Sendung, die Nähe zu Jesus Christus, eine Orientierung, ein Vorsatz, sind es Weite und ein offenes Herz? Den Gottesdienstbesuchern tut es gut, das für sich sichern zu können, in aller Unterschiedlichkeit und Individualität. Vielleicht reicht es, ab und zu die Frage zu stellen: Was nehmen Sie heute mit aus diesem Gottesdienst, in Ihren Alltag? Dafür erbitten wir den Segen Gottes.

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