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»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 1/2022 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Siegfried Kleymann

Liebe Leserin, lieber Leser,

sind Sie fragemutig? Empfinden Sie Fragen als hilfreich, angenehm, weiterführend? Oder sind sie für Sie verstörend, hinderlich und unangemessen? Vermutlich werden Sie sagen: »Kommt drauf an.« Es gibt Situationen, in denen die Infragestellung destruktiv sein kann. Auf ein liebevolles »Ich mag dich« mit »Bist du sicher?« oder »Warum sagst du das?« zu antworten, hat zerstörende Wirkung. Zugleich gibt es Fragen, die weiterführen, Verstehen helfen und den guten Gründen auf die Spur kommen. Das gilt in besonderer Weise für den Glauben. Das Nachfragen kann zu einem vertieften Glauben führen, weil es durch »Ungewissheit und Wagnis« – so programmatisch der Philosoph Peter Wust (1884–1940) – eine neue Wirklichkeit eröffnet.

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Leseprobe 1
4. Sonntag im Jahreskreis
Franz Richardt OFM

III. Lesepredigt: Gott ist größer (Lk 4,21–30)


Die Verfasser der Evangelien blicken auf das Leben Jesu zurück. Sie müssen – ernüchtert – feststellen: Der Menschsohn, der gekommen ist, Menschen in die Weite und Fülle des Lebens zu führen, wird von einem Teil seiner Mitmenschen, gerade auch seiner Landsleute, nicht erkannt. Er wird abgelehnt.
Diese Erfahrung gibt der Evangelist Lukas in dem Abschnitt des Evangeliums wieder, den wir gerade gehört haben. Die Auftritt Jesu in der Synagoge seiner Heimatstat, der zuerst Begeisterung auslöst, endet mit einem Fiasko. Seine Landsleute fordern von ihm Wunder als eine Legitimation, dass er so auftreten darf. Diese Erwartung erfüllt ihnen Jesus nicht, im Gegenteil: Er konfrontiert sie mit ihrer Verstockheit und Blindheit. Die Folge: Seine Landsleute sind erbost über diese Frechheit und wollen ihn umbringen. Von Anfang an teilt Jesus das Schicksal der vom eigenen Volk abgelehnten Propheten, weil er über sich und Gott anders denkt und redet und handelt, als es in das Rollenmuster seiner Zuhörerinnen und Zuhörer passt.

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Leseprobe 2

Das Thema: Fehlt Gott?

Paul Deselaers

»… die Fragen hören nicht auf …«

Eine (zweite) Werktags-Leseordnung als Hilfe für die bleibende Suche der Glaubenden


Fragen an das Leben
Am Ende einer lebensbedrohlichen Erkrankung vor einigen Jahren bekam ich von einem Freund, der mich oft in der Klinik besucht hatte, einen Farbholzschnitt von der deutschen Künstlerin Antje Wichtrey geschenkt. Er hat den Titel: »… die Fragen hören nicht auf, und die Suche hört nicht auf …«1 Dieses Zitat ist in das Bild eingeschrieben. Es fordert heraus, für die Fragen einen Ausdruck und eine Sprache zu finden. Und ein Gegenüber. In diesem Bild sammeln sich für mich seitdem Erinnerungen an Menschen, denen ich vertraue, an Erlebnisse, an die Bibel, an zugesprochene Worte, an Lernwege, an geistliche Übungen, an Literatur.

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