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»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 6/2022 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Siegfried Kleymann
Liebe Leserin, lieber Leser,

»Wie bringt man die Auferstehung Jesu auf die Bühne?« Die Frage begleitete Christian Stückl und sein Team bei der Inszenierung der Passion in Oberammergau. Während im Jahr 2010 der Jesusdarsteller nach erlittener Kreuzigung frisch geduscht und in ein weißes Kleid gehüllt in der Osterszene auf der Bühne erscheint, zeigt sich der Auferstandene bei den Passionsspielen 2022 in anderer Gestalt: Maria Magdalena und die anderen Frauen, die in der Dunkelheit zum Grab gehen, finden einen Boten, der an einer Feuerschale sitzt und sie nach dem Grund ihrer Tränen fragt: »Warum weint ihr? Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?« Mit seinen Fragen führt er die Frauen in die österliche Wirklichkeit – und reicht vom Osterfeuer das Licht weiter, das die Frauen dann an die hinzukommenden Anderen weiterreichen.

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Leseprobe 1
28. Sonntag im Jahreskreis
Clemens Kascholke SJ

II. Dankbar(er) werden (Lk 17,11–19)


Was das Evangelium uns heute erzählt, ist reichlich offensichtlich: Neun undankbare Männer ziehen ihrer Wege, aber ein Mann – zusätzlich noch ein Nicht-Jude – kehrt dankbar zu Jesus zurück, ist des Lobes voll für Gott und sein machtvolles Wirken. Mehr als selbstverständlich haben Sie vermutlich auch den genervten und enttäuschten Unterton Jesu in seiner Frage gehört: »Wo sind die neun?«

Deshalb möchte ich mit Ihnen auf die Suche nach dem gehen, was das Evangelium nicht erzählt. Doch zunächst: Warum? Die Moral von der Geschichte ist doch eindeutig. Alles Wichtige ist erzählt. Ja, das mag sein. Aber dennoch lohnt ein Blick auf das Verborgene – und zwar aus guter ignatianischer Tradition: »Jeder gute Christ [muss] mehr bereit sein […], eine Aussage des Nächsten zu retten, als sie zu verdammen.«

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Leseprobe 2
Christine Stauß

Klein sein (Lk 19,1–10)

31. Sonntag im Jahreskreis


Statio
Klettern und Kraxeln ist etwas ganz Wunderbares. Ich kann zeigen, wieviel Kraft ich habe, wieviel Mut in mir steckt und am Ende werde ich mit einem guten Überblick, der Sicht von oben, belohnt. Auch wenn man klein ist, wie im heutigen Evangelium der Zöllner Zachäus, hilft es, zu sehen und gesehen zu werden.

Kyrie
Herr Jesus Christus, du hältst auch heute bei uns an, du nimmst uns wahr. Herr Jesus Christus, du forderst uns auf, du bist auch heute bei uns zu Gast. Herr Jesus Christus, du hörst uns zu, du schenkst uns auch heute dein Heil.

Predigtgedanken
Es gibt einen Baum in Israel, und in der Region dort rund um das Mittelmeer, ja bis nach Ägypten hin, der in der Bibel sogar heute extra genannt wurde: der Maulbeerfeigenbaum. Wer diesen Baum in seiner Pracht und Größe sieht, der weiß: Das ist der perfekte Kletterbaum. Er hat einen kräftigen und sehr knorrigen, verhältnismäßig kurzen Stamm, aber oben öffnet sich eine weit verzweigte große Baumkrone. Die Früchte wachsen am Stamm und an den dickeren Ästen, sodass sie selbst bei großer Hitze gut versorgt sind. Maulbeerfeigenbäume sind nahrhaft, spenden guten Schatten und sind sehr genügsam.

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