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Titelcover der aktuelle Ausgabe 1/2021 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Schriftleitung
Unsere Autoren
»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 1/2021 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Siegfried Kleymann


Wie haben sich die Gottesdienstordnungen in den letzten fünfzig Jahren verändert? Es wäre lohnend, die Liturgiepläne des Jahres 1971 mit denen vom Jahr 2021 zu vergleichen. Vielleicht wird das eines Tages ein Thema für eine spannende liturgiewissenschaftliche Studie sein. Ein Ergebnis wird vermutlich sein, dass die Zahl der Kirchen, in denen wochentags Tag für Tag die Eucharistie gefeiert wird, radikal zurückgegangen ist. In vielen von Gemeindefusionen betroffenen Kirchen trifft sich während der Woche höchstens ein oder zwei Mal eine kleine Gemeinschaft zur Feier der Eucharistie; andernorts wird von hauptamtlichen Laien oder aktiven Gemeindemitgliedern mit der Feier von Wortgottesfeiern, Morgen- oder Abendgebeten, Taizé-Gottesdiensten oder anderen liturgischen Formen der Kirchort als Gebetsraum offen gehalten. Und wie die Corona-Pandemie diese Gottesdienststruktur verändert und – etwa durch Feiern im häuslichen Rahmen – ins Persönlich-Familiäre verlagert, ist ungewiss. Wie sich Glaubende werktags zum Gebet und zum Hören auf die Heilige Schrift treffen werden, wird wohl eine zentrale Frage bei der Suche nach einer künftigen Gestalt der Kirche sein.

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Leseprobe 1
Werktagspredigten
Regina Laudage-Kleeberg
Advent: Visionen über das Ziel des Gottesvolkes und der Völker

Erste Adventswoche: Der Himmel soll zerreißen | Das Sehnen nach Klarheit (Jes 63,15 – 64,8; Mk 13,24–37)

»Komm und hilf mir!« Wann haben Sie das letzte Mal Gott oder einen Menschen so dezidiert um Unterstützung gebeten? Und wie war das? Fühlte es sich für Sie leicht und richtig an? Fühlten Sie sich dadurch schwach oder gedemütigt?

Menschen sind schon sonderbar. Einerseits wünschen sie sich oft wahnsinnig viel und andererseits trauen sie sich oft nicht zu bitten. Erst recht nicht laut und deutlich. Andere sollen erahnen, was ich brauche, ich will mich nicht einfach mit meinen Bitten begreif-bar machen.

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Leseprobe 2

Das Thema: Mitten im Alltag

Paul Deselaers

Lebensmosaik

Eine Werktags-Leseordnung als Hilfe für »das Ganze im Fragment«


In seiner »Konstitution über die heilige Liturgie« (Sacrosanctum Concilium) im Jahre 1963 hat das Zweite Vatikanische Konzil auch ins Auge gefasst, die bis dahin gültige Leseordnung in der Eucharistiefeier für Sonntage und Werktage zu verändern. Für den Auftrag der Konzilsväter an die entsprechende Kommission, dieses Projekt auszuführen, gab es drei Zielsetzungen: Der Tisch des Gotteswortes sollte reicher bereitet werden; dazu sollte die Schatzkammer der Bibel weiter geöffnet werden; innerhalb weit gespannter Rhythmen sollten die wichtigsten Teile der Heiligen Schrift dem Volk Gottes vorgelegt und zu Gehör gebracht werden (SC 51). Schon 1969 konnte aufgrund etlicher Vorarbeiten eine komplett erneuerte dreijährige Leseordnung für die Sonntage, eine zweijährige Reihe für die Werktage sowie die Auswahl der Schriftlesungen für die Heiligenfeste und verschiedene Anlässe in Kraft gesetzt werden. Dabei ist vor allem das Alte Testament gestärkt worden. Im entsprechenden Dekret wird betont, dass die Heilige Schrift die Quelle der inneren Erneuerung und des geistlichen Lebens des Gottesvolkes ist. Sie soll zur immer tieferen Erkenntnis der Wahrheit führen und reichere Nahrung für das alltägliche Leben bieten. Es wird auch deutlich, dass der Sinn der Leseordnung sich sowohl im Lesen als auch in der Auslegung entfaltet. Der Grundsatz dafür findet sich an anderer Stelle in der Liturgiekonstitution: »Von größtem Gewicht für die Liturgiefeier ist die Heilige Schrift. Aus ihr werden nämlich Lesungen vorgetragen und in der Homilie ausgedeutet, aus ihr werden Psalmen gesungen, unter ihrem Anhauch und Antrieb sind liturgische Gebete, Orationen und Gesänge geschaffen worden, und aus ihr empfangen Handlungen und Zeichen ihren Sinn« (SC 24). Immer wieder neu will das Verhältnis von Bibel und Liturgie abgestimmt werden.

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